Das Erdmagnetfeld wird auch als ELF Magnetfeld bezeichnet (extremely low frequency, extrem niederfrequenter Bereich bzw. Wellen). Es hat neben statischen auch dynamische Anteile. Das beutet, es schwingt im Bereich von 0-30 Hz . Der Frequenzbereich 0-30 Hz entspricht auch der menschlichen Gehirnwellenaktivität.
Von wissenschaftlicher Seite her gilt das als Zusammenhang der Abhängigkeit des Menschen vom biologisch bedeutsamen Erdmagnetfeld. Die menschliche Entwicklung hat demzufolge anhand der vorherrschenden Bedingungen auf der Erde stattgefunden. Biologische Systeme haben sich evolutionär an diese natürlichen Magnetfeldverhältnisse angepasst.
Der Zusammenhang zwischen Erdmagnetfeld und menschlicher Gesundheit und Wohlbefinden wurde durch die Raumfahrt erkannt. Erste Astronauten hatten gesundheitliche Probleme nämlich die „Raumkrankheit“. Bei der Raumkrankheit wurde als erste Ursache ein extraterrestrisches Virus vermutet. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Ursache der Raumkrankheit der Entzug des Erdmagnetfeldes beim Aufenthalt im Weltall war. Erst durch künstliches Erzeugen eines Magnetfeldes mit entsprechenden Frequenzen im Raumschiff konnte das Problem gelöst werden.
Wie sehr Menschen oder allgemein Lebewesen mit der Beschaffenheit des Erdmagnetfeldes zusammenhängen, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen wie die Arbeiten des Forschers Alexander Dubrov. Dabei wurde festgestellt, dass verschiedenste Prozesse wie beispielsweise Wachstumsraten von Zellen exakt mit der zeitlichen Schwankung des Erdmagnetfeldes synchron gehen.